Besucherguide · Unabhängige Website: nicht die offizielle Seite des Park Güell

Park Guell Guide
DE
The serpentine bench of the main terrace, a wave of colourful trencadís mosaic, with the two entrance pavilions and the city of Barcelona behind

Barcelona · Carrer d'Olot · Gaudís Park auf dem Hügel

Park Güell: Tickets, Öffnungszeiten und was du sehen kannst

Ein Hangpark voller Mosaike, Steinsäulen und Ausblicke auf die ganze Stadt. So wählst du dein Ticket, findest die beste Zeit und kommst gut an.

Kurz gesagt

  • Den Park Güell besuchst du mit einem Ticket für ein Zeitfenster. Tag und Zeitfenster wählst du bei der Buchung, und du kannst bis zu 30 Minuten nach Beginn deines Zeitfensters hinein. Drinnen darfst du so lange bleiben, wie du möchtest. Wenn du den Park aber verlässt, kommst du nicht wieder hinein.
  • Die Zeitfenster für Besucher gelten das ganze Jahr von 9:30 bis 17:30 Uhr. Der frühe Morgen und der Abend gehören den Einwohnern von Barcelona, deshalb gibt es zu diesen Zeiten keine Besuche für Touristen. Alle 30 Minuten lässt der Park nur eine begrenzte Zahl von Menschen ein, und die Plätze eines Tages können ausverkauft sein. Buche also vor dem Besuch.
  • Rechne mit Treppen und Steigungen: Die Wege sind uneben, und manche Rampen sind steil. Hunde an der Leine sind erlaubt, aber nicht in mehreren Bereichen der Monumentalzone, und einzelne Wege können wegen Restaurierungsarbeiten gesperrt sein.
  • Wenig Zeit? Wähle das Eintrittsticket mit Audioguide. Du möchtest verstehen, was du siehst? Dann nimm eine Führung. Kommst du mit Kindern? Schau dir die Familienführung und das Entdeckungsspiel an.

Die Schlangenbank: eine Welle aus zerbrochenen Fliesen

Die große Terrasse des Parks wird von einer langen, geschwungenen Bank gesäumt, die mit Trencadís bedeckt ist, dem Mosaik aus zerbrochener Keramik, das den Park berühmt gemacht hat. Gaudí arbeitete dafür mit seinem Mitarbeiter Josep Maria Jujol zusammen, und hinter der Bank öffnet sich Barcelona bis zum Meer.

Die Bank und ihr Geländer werden gereinigt und restauriert. Ein Teil der Terrasse kann bei deinem Besuch also abgesperrt sein.

Die Säulenhalle: ein Wald unter der Terrasse

Unter der Terrasse steht eine überdachte Halle mit hohen Säulen. Gaudí plante sie als Markthalle für das Viertel, das er sich hier vorstellte. Heute ist sie ein schattiger Ort zum Verweilen, und du kannst zur Decke hinaufschauen, die die ganze Terrasse über dir trägt.

Der Drache und die Eingangstreppe

Gleich hinter dem Eingang führt eine breite Treppe zwischen kleinen Pavillons zur Terrasse hinauf. Unterwegs begegnest du El Drac, dem Mosaikdrachen, dem bekanntesten Stück des Parks, der ganz mit Fliesenscherben bedeckt ist.

Die Viadukte: Säulen, die sich wie Bäume neigen

Gaudí entwarf für den Park Straßen, die dem Hügel folgen. Die Viadukte, die sie tragen, haben Steinsäulen, die sich wie Baumstämme neigen, darüber Gewölbe und ringsum Grün.

Einige Wege sind wegen Bauarbeiten gesperrt. Ein vollständiger Rundgang durch die Viadukte ist an deinem Tag deshalb vielleicht nicht möglich.

Das rosa Haus, in dem Gaudí wohnte

The Gaudí House Museum in Park Güell: the pink-walled house with a pointed tower, seen from outside

Im Park steht ein rosa Haus mit einem spitzen Turm. Gaudí lebte dort von 1906 bis 1925, und heute ist es das Gaudí-Haus-Museum. Von außen kannst du es bewundern. Ob du hineinkommst, hängt davon ab, ob das Museum an deinem Tag geöffnet ist.

Besucherguide

Weitere Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Tickets und Touren buchen →
Tickets und Touren buchen